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Posts Tagged ‘Blattspinat’

Herbst = Suppenzeit!
Wenn draußen die Blätter fallen und die ersten kalten Stürme in Hochform sind, dann schmeckt eine schöne heiße Suppe einfach am Besten!
Diese hier habe ich das erste mal gekocht und bin bereits jetzt ein Fan davon!
PetersilienwurzelsuppeZutaten für die Petersilienwurzelsuppe:
1 kg Petersilienwurzeln
1 große Zwiebel
3 EL Butter
1 gehäuften EL Mehl
2 TL Reisessig
800 ml Gemüsefond
400 ml Sahne
Salz, Pfeffer

Die Zwiebel klein schneiden, in Butter andünsten und mit Mehl bestäuben. Mit der Brühe und dem Essig ablöschen.
Die Petersilienwurzeln schälen, in kleine Stücke schneiden und mit der geschälten Knoblauchzehe 20 Minuten auf mittler Hitze im geschlossenen Topf köcheln lassen. Die Sahne zugeben, würzen und mit dem Stabmixer pürieren. Die Suppe nun abschmecken und nochmals kurz einköcheln lassen.

Zutaten für den Spinatschaum:
1 Handvoll frischen Blattspinat (als Ersatz geht auch TK Blattspinat)
100 ml Sahne (falls es nach dem pürieren noch zu dicklich ist, einfach so viel Sahne hinzu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist)
Salz, Pfeffer, Muskat
1 EL Olivenöl

Den Spinat putzen, trocken schütteln.
Die Sahne aufkochen lassen, den Spinat nur ganz kurz blanchieren. Nun brauch der Spinat nur noch gewürzt und abgeschmeckt werden und mit dem Stabmixer so lange püriert werden, bis ein leicht sämiger Schaum beim mixen entsteht. Nochmals kurz auf kleiner Hitze einköcheln lassen.

Zutaten für das Topping:
frische Jakobsmuscheln und wer mag für jede Schale eine Garnele
Etwas frische Petersilie zur Deko

Die Jakobsmuscheln würzen und im heißen Öl kurz von beiden Seiten anbraten.

Die Petersilienwurzelsuppe in die Schalen füllen.
Den Spinatschaum kurz schaumig schlagen und dekorativ mit einem EL in die Suppe geben. Die Jakobsmuscheln in die Mitte der Suppe geben und mit Petersilie bestreuen.

Petersilienwurzelsuppe2
Guten Appetit!

Euer Tim

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Schinken- Spinat- Tarte

So, nun geht es los mit meinem ersten Rezept auf meinem Blog. WOW…..ganz schön aufregend :-)Da ich ja noch quasi in den Anfängen bin und noch nicht so viele Bilder habe, habe ich ein Rezept augesucht, dass auch ohne Bilderbeschreibungen gut zu verstehen ist.

Es ist ein richtig gutes „Winter- oder Herbstrezept“. Stellt euch vor, Ihr kommt gerade z.B. von einem Spaziergang mit den Hunden bei richtig schmuddeligem Wetter nach Hause und es duftet schon nach geschmolzenem Käse, Rosmarin, Schinken und den ganzen tollen Aromen, die beim backen dieser Tarte entstehen. Und dann, wenn man sich gerade so aufgewärmt hat, gibt es ein Stück dieser deftigen Leckerei. Hmmmmmmmm……………
Diese Tarte ist ein Hochgenuss, gerade wenn man es wie ich am liebsten ordentlich deftig mag.

Wichtig, wie eigentlich bei allen Rezpten, sind gute Zutaten. Der beste Koch versagt, wenn seine Zutaten nicht einer gewissen Qualität entsprechen. Qualität muss aber nicht gleich teuer sein.
Jedoch solltet Ihr nach Möglichkeit frische Zutaten verwenden und keine TK- Ware.
Die Tarte schmeckt dann zwar auch gut, ist aber kein Vergleich zu z.B. frischem Mangold oder Spinat.
So, genug geplaudert. Nun geht es los.

Zuerst benötigt ihr einen pikanten Mürbeteig. Diesen Teig kann man auch wunderbar für viele andere Tartes, Quiches oder Pasteten nutzen. Für unseren Tarte benötigt Ihr die Hälfte dieses Rezeptes.  Die andere Hälfte könnt ihr ein paar Tage in Folie gewickelt im Kühlschrank aufbewahren.
Hierfür benötigt Ihr:

  •   500 g Mehl + etwas Mehl zum bestäuben
  • 100 g Schweineschmalz in Würfel geschnitten
  • 50 g Cheddar- Käse, am besten frisch gerieben
  • etwas Meersalz
    ( ich würze grundsätzlich mit Meersalz. Es schmeckt einfach besser ! )
  • 1 Zweig frischer Rosmarin,
    die Blätter zupft ihr ab und der Stiel kommt weg
  • ein paar Zweige frischer Thymian,
    mit den Blättern verfahrt ihr wie beim Rosmarin
  • 2 Freilandeier, noch besser Bio-Eier Größe L ( oder 3 größe M )
  • 1 Schuss Milch

Zubereitung des Mürbeteigs:

Ihr gebt Mehl, Schmalz, Käse, sowie eine große Prise Meersalz in eine Schüssel.  Nun vermengt Ihr die Zutaten am besten mit einer Küchenmaschine ( oder mit dem Handmixer ) für ca. 30 is 40 Sekunden, bis Ihr eine feinkrümelige Mischung bekommt. Nun gebt Ihr Rosmarin und Thymian hinzu. Ihr könnt auch Paprika, Knoblauch, Muskatnuss oder solche Zutaten hizugeben. Da könnt Ihr ein bischen experimentieren.

Nun die Eier und die Milch hinzu geben und das Gerät noch ein bischen weiter laufen lassen.
Die Zutaten sollten sich alle schön verbinden. Den Teig jetzt auf eine saubere und bemehlte Arbeitsfläche schaben und ein paar Mal drauf klopfen. ACHTUNG: Nicht durchkneten, auch wenn die Verlockung groß ist !!!!

Den Fladen wickelt Ihr nun in Frischhaltefolie fest ein und legt ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank.

Hürde Nr. 1 ist somit überwunden. Glückwunsch 😉

Nun geht es ans „Eingemachte“.

Für die Tarte benötigt Ihr:

  • 1/2 Rezept des pikanten Mürbeteigs
  • 1 Stückchen Butter, sowie Olivenöl
  • 3 rote Zwiebeln, welche Ihr schält und dann in feine Scheiben schneidet
  • 1 Knoblauchzehe, ebenfalls geschält und in Scheiben geschnitten
    ( niemals eine Knoblauchpresse nehmen. Immer hacken oder schneiden, sonst gehen wunderbare Aromen
    verloren ! )
  • 350 g Spinat ( ich bevorzuge jedoch frischen Mangold. Borretsch geht auch,  habe ich jedoch noch nicht probiert )
  • ein paar Zweige frischer Majoran oder Oregano
  • Meersalz und schwarzen Pfeffer, am besten frisch aus der Mühle
  • 500g Creme Fraiche
  • 150 g Parmesan, frisch gerieben. Zudem benötigt Ihr noch etwas zusätzlich zum reiben.
  • 3 große Freiland, noch besser Bio- Eier
  • 200g geräucherter, gekochter Schinken in Streifen geschnitten

Zuerst nehmt Ihr den Teig und rollt ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem ca. 0,5 cm dicken Fladen aus. Ausreichend groß für ein Backblech von der Größe 30 x 40 cm.

Nun fettet Ihr das Blech mit Butter ein und legt den Teig drauf. Nun formt Ihr ringsherum einen kleinen Rand .
Das verhindert, dass der Teig beim blind backen zusammenschumpft und es sieht halt auch gut aus 😉
Nun piekst Ihr den Teig mit einer Gabel mehrmals ein und stellt ihn weitere 30 min in den Kühlschrank.

Den Backofen bei Ober- Unterhitze auf 200 °C vorheizen und den Teig darin 6-7 Minuten goldbraun backen.
Das nennt man „blindbacken“.  Nun in einer großen Pfanne einen ordentlichen Schuss Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln darin bei niedriger Hitze (!!) so lange braten, bis sie weich, aber noch nicht braun sind. Das dauert ca. 10 min.
Nun die Hitze hochschalten und Knobluch,  Spinat ( oder Mangold ), sowie die meißten Kräuter und etwas Salz hinzugeben. Jetzt gut umrühren.
Sobald der Spinat zusammengefallen ist ( das dauert nur ein paar Minuten ), die Pfanne vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

 Für den Belag mixt Ihr die Cremé Fraîche mit dem Parmesan, den Eiern, sowie
einer Prise Salz und Pfeffer in einer Schüssel  zusammen. Nun den Spinat auf dem
Tarteboden verteilen, den Schinken darüberstreuen und die Cremé Fraîche-
Mischung darauf verteilen.   Alles mit einem Löffel glatt streichen, den restlichen
Majoran oder Oregano drauf verteilen, sowie den Parmesan großzügig drüber
streuen. Nun noch ein paar Topfen Olivenöl darüberträufeln und die
Vorbereitungen sind fertig.

Backt den Tarte im vorgeheizten Backofen ca. 15-20 min lang, bis die Tarte goldbraun und der Belag gestockt ist.

Ich wünsche einen guten Appetit !!!

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